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Lifestyle

Mehr Achtsamkeit im Alltag

Was bedeutet Achtsamkeit konkret für unseren oft hektischen Alltag? Wir haben die besten Tipps gesammelt.

Veröffentlicht: 04.09.2019 von Julia Jansen & Laura Baer

Wir sind Teil einer Gesellschaft, in der oft Schnelligkeit, Höchstleistungen und Dauereinsatz gefordert sind. In den letzten Jahren ist eine Bewegung entstanden, die das in Frage stellt – und dafür steht, wieder viel mehr in sich hineinzuhorchen, darauf zu achten, was gut tut: Es geht um Achtsamkeit. Mit sich, dem eigenen Bewusstsein und der Umwelt. Doch was bedeutet das konkret für unseren oft hektischen Alltag? Wir haben die besten Tipps für mehr Achtsamkeit gesammelt:

Foto: Simone

Zeit für Yoga

Wer an den Begriff der Achtsamkeit denkt, ist schnell bei Yoga. Das Einswerden mit dem eigenen Bewusstsein ist seit jeher in der aus Indien stammenden, philosophischen Lehre angelegt.

Simone vom Blog chillerella.de hat uns einen kleinen Einblick in ihre Verbindung zu Yoga gegeben:

„Heutzutage, wo wir in einer maximal beschleunigten Welt leben, ist sich bewusst für etwas (oder sich) Zeit zu nehmen der wahre Luxus. Es ist einfach wichtig (geworden) achtsam zu sein und das Leben bewusst zu genießen. In meiner Yoga-Zeit bin ich ganz bei mir und das ist gut so und das tut mir immens gut. Nun ist nicht immer Zeit für eine ausgiebige Yogastunde. Auch wenn ich mittlerweile perfekt ausgerüstet bin, klappt dies nicht immer. Aber es gibt ja noch die kleinen Fluchten des Alltags. Das ist bei mir eine wohltuende Tasse Tee, so ganz in Ruhe.“

Kurz innehalten

Wer kennt es nicht: Die Liste an To-Dos scheint einfach nicht kürzer zu werden – kaum hat man einen Punkt abgehakt, kommt ein neuer hinzu. Pausen fallen dann oft zu kurz aus, oder wir vergessen sie komplett. Dabei ist es so wichtig, kurz innezuhalten und dann mit neuer Energie weiterzumachen. Wie das gelingt, hat Judith vom Blog lifetime-pieces.com uns verraten:

„Ich nutze Pausen, in denen ich tief durchatme, eine Tasse Tee genieße und dabei einfach nur den Moment bewusst wahrnehme. Anfangs hat es ein bisschen gedauert herunterzufahren aber mittlerweile setzt die Entspannung schon beim Beobachten der Teezeremonie meines Temials ein. Es tut so gut, sich einfach mal nur auf diesen Moment zu fokussieren und alle Sinne daran teilhaben zu lassen. Probiert es einfach mal selber aus und erkennt, wieviel Schönes wir im Alltag oft gar nicht beachten.“

Pausen, in denen ich tief durchatme, eine Tasse Tee genieße und dabei einfach nur den Moment bewusst wahrnehme.

Meditation mit Tee

Es klingt immer so einfach, Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren. Aber wenn man ganz ehrlich ist, fällt dies oft schwerer als zunächst gedacht. Man schmiedet große Pläne, sich jeden Tag eine Auszeit zu nehmen und ärgert sich am Ende doch, dass es wieder nicht geklappt hat, eine Stunde Yoga zu praktizieren. Dabei kann Achtsamkeit durch ganz kleine Auszeiten in den Alltag einziehen. Valerie vom Blog valeriehusemann.de hat uns erklärt wie:

 „Und so geht’s: Nimm dir 10 Minuten Zeit um das Ritual ganz in Ruhe durchzuführen. Suche dir eine Teesorte aus. Öffne den Tee und sieh die losen Teeblätter an. Nimm sie in die Hand und fühle sie. Rieche an ihnen und nimm den Tee mit all deinen Sinnen war. Nun bereite ihn ganz achtsam zu. Sieh zu, wie sich das Teewasser immer stärker verfärbt und der Tee sich entfaltet. Gieße ihn in eine Tasse und beobachte den Dampf. Spür die Temperatur der Tasse in deinen Händen. Rieche an deinem fertigen Tee. Beobachte, wie dein Tee aussieht. Nimm einen Schluck und lass das ganze Aroma in deinem Mund entfalten. Setze das Schluck für Schluck fort und bring deine Aufmerksamkeit immer wieder zum Tee zurück.“

Feste Morgenroutine einführen

Kaum aufgewacht, ist unser Geist schon wieder voller Gedanken an das, was tagsüber ansteht.  Am Morgen passiert dann eigentlich alles nur noch zwischen Tür und Angel. Das wirkt sich oft direkt auf den ganzen Tag aus – ein schlechter Start sozusagen. Johns Tipp auf seinem Instagram-Profil ist eine feste Morgenroutine, die einen entspannten Start in den Tag schafft:

„Eine gute Morgenroutine ist sehr wichtig für mich, weil die Stimmung des Morgens auf den  weiteren Tag übergeht. Daher starte ich meinen Tag entspannt mit reflektierenden Gedanken und einem guten Grüntee mit @temial_de.“

Eine gute Morgenroutine ist sehr wichtig für mich, weil die Stimmung des Morgens auf den weiteren Tag übergeht.

Kleine Dinge bewusst wertschätzen

Achtsamkeit bedeutet das bewusste Wahrnehmen von Momenten, Gefühlen und Geschehnissen. In unserem Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die viel zu schnell im Alltagsstress untergehen oder selbstverständlich erscheinen. Besinnt man sich aber einmal ganz bewusst darauf, merkt man, wie gerade diese das Potential haben unseren Tag sehr viel positiver und ruhiger zu gestalten. Jasmin beschreibt dies auf ihrem Blog teaandtwigs.de sehr passend:

„Eine gesunde Beziehung zum eigenen Ich, das tägliche 'reinhorchen' und die Freiheit, sich bewusst Auszeiten zu nehmen – all das ist absoluter Luxus in unserer Leistungsgesellschaft. Oft  sind es einfach die kleinen Dinge, wie eine Tasse Tee, 5 Minuten Ruhe oder das Wörtchen 'Nein', die unser Leben entschleunigen und leichter machen.“

Sichtweise ändern

Oft hilft es auch einfach, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Statt sich schon morgens mit den anstehenden Terminen für den Tag zu beschäftigen, die To-Dos im Kopf durchzugehen und sich zu denken, dass man eigentlich doch gleich lieber im Bett bleiben könnte, einfach mal die Perspektive ändern: Auf was freut man sich an diesem Tag? Das können kleine Dinge sein, wie die Sonne, die auf dem Weg zu Arbeit scheint oder ein Abend mit der besten Freundin.

Mit einem Perspektivenwechsel erscheint alles in einem anderen Licht – auch der Zeitdruck, den man sich selber macht. Miriam Kalina teilt auf ihrem Blog mikaswohnsinn.de ihre Erfahrungen:

„Statt schnell noch einen 'Kaffee to go' kann man sich auch 10 Minuten Auszeit gönnen, sich einen Tee aufgießen und tief durchatmen. Wer verbietet uns das eigentlich? Sind schließlich nur 10 Minuten! Was soll schon passieren?“

Viele Wege führen zu mehr Achtsamkeit im Alltag: Wir sollten uns dabei nicht von überhöhten Erwartungen leiten und Achtsamkeit zu einem weiteren Punkt auf unserer To-Do-Liste werden lassen.

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