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Lifestyle

Jetzt wird's gemütlich!

Warum der Gemütlichkeits-Trend „Hygge” und Temial eine Seelenverwandtschaft verbindet.

Veröffentlicht: 20.05.2019 von Julia

„Hygge“ nennen die Dänen die gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man die schönen Seiten des Lebens  mit netten Leuten zusammen genießt. Das warme Licht der Kerzen kann „hygge“ sein. Das Zusammensein mit Freunden und Familie gehört auch dazu. Und natürlich auch der gemeinsame, entspannte Genuss einer guten Tasse Tee. „Heimelig” würde man vielleicht im Deutschen sagen.

Kein Wunder, dass wir eine Art von Seelenverwandtschaft zwischen der dänischen Lebensphilosophie und der Nutzung des Temials empfinden. Deshalb wollen auch wir von den Dänen lernen, wie man zuhause entschleunigen kann, wie man es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich macht. Schließlich ist Dänemark regelmäßig ganz oben auf der Liste der glücklichsten Länder zu finden.

Aus diesem Grund hat unser Vorwerk-Tee-Experte Thomas Langnickel-Stiegler acht junge Leute zu einem privaten Tee-Termin nach Leipzig eingeladen und gefragt: Wie geht moderne Gemütlichkeit? Was sind die Zutaten für ein entschleunigtes Leben? Und wie kann der Temial dabei helfen?

Kuschelige Textilien, beruhigende Farben

Die schöne Wohnung strahlt schon die geschmackvolle, kultivierte Art eines erfahrenen, anspruchsvollen Tee-Connaisseurs aus: Schwarzer Boden, eine gedeckte Tee-Tafel, auf der Kirschblüten blühen, helle Wände, naturbelassenen Hölzer. Feines Teegeschirr steht bereit. Acht Erwachsen und ein Mädchen haben sich heute auf Einladung von Lea Korzeczek und Matthias Hiller hier eingefunden. Das Gastgeberpaar der Runde, sie Innenarchitektin, er Produktdesigner, gründeten 2013 das Studio Oink, ein Büro für Innenarchitektur. Die beiden haben Wohnungen, Studios und Geschäftsräume in Berlin, Zürich und bei Wismar an der Ostsee gestaltet. Ihre innenarchitektonische Vision ist, Räumen eine Seele geben und sie wohnlich zu machen. Hier soll sich der Bewohner gerne aufhalten und zur Ruhe kommen. Auch sie verwenden den Begriff „hyggelig”, und gestalten die Wohnbereiche entsprechend mit kuscheligen Textilien, beruhigenden Farben oder einem bequemen Sessel - so wie es die Dänen auch machen, wenn sie von Gemütlichkeit auf dänisch sprechen - „hyggelig“ eben.

Am „hyggeligen” Diskussionsabend in Leipzig nehmen neben Lea und Matthias auch Cäcilia und Benno teil. Die beiden haben zusammen ein Label für Holzspielzeug und Kinderzimmerausstattung gegründet. Dazu hat sich noch die Industriedesign-Studentin Leonarda gesellt. Sie liebt Jasmintee, wie sie gleich zu Beginn des Abends gesteht. Kira, Autorin aus Berlin, ihr Freund Ulf und ihre Tochter Louisa machen die gemütliche Runde komplett. Auf dem Holztisch stehen schon köstliche Speisen bereit: Spargelsalat mit Erdbeeren und Sprossen, Falafelbällchen mit Rote-Bete-Creme, Süßkartoffeln und Avocado mit Schafskäse, Zucchini-Nudeln.

„Hygge” ist mehr als ein Trend, es ein Lebensstil, eine Haltung

Dieser Lebensstil hat in den letzten Jahren auch Einzug in viele deutsche Wohnzimmer gehalten. Und es ist mehr als ein Trend, es ist ein Lebensstil, eine Haltung: sich einen gemütlichen Ort des Rückzugs zu schaffen. In den 1980ern nannte man das einmal „Cocooning”. Typische Hygge-Elemente sind Beleuchtung mit Kerzenschein (die Dänen verbrauchen laut „Statista” fast fünf Kilogramm an Kerzen pro Jahr, die Deutschen hingegen nur zwei bis drei), das Knistern des Kaminfeuers, flauschige Textilien, dazu Gebäck und warme Getränke. Und natürlich Gemeinschaft.


Doch warum ist dieses Bedürfnis nach Rückzug heute so stark? „Je stressiger und lauter einem die Welt vorkommt, desto gemütlicher möchte man es zu Hause haben”, vermutet Matthias, „Und darum schauen sich viele die Einrichtungskultur von den Dänen ab.“ Die entspannte Runde ist zusammengekommen, um gemeinsam die „Zutaten” zu diskutieren, die man für einen hyggeligen Abend so braucht.Benno erzählt, dass er unbedingt Pflanzen wie Sukkulenten, Duftgeranien oder Zimmerlinden in seinem privaten Umfeld braucht, die ihm das gefühl von Geborgenheit geben. „Die Pflanzen stehen in Gruppen, ich schaffe mit ihnen grüne Oasen“, sagt er. Für Cäcilia ist es ein langer Esstisch, denn: „Gemütlichkeit entsteht mit Menschen”, findet sie, Interior-Expertin Lea stimmt ihr zu: „Und Tee und Hygge haben eine Gemeinsamkeit: Es kommt auf die Details an. Bei der Teezubereitung nimmst du auch nicht den Teebeutel und hältst ihn – zack – ein paar Minuten ins Wasser. Und so ist es bei der Einrichtung auch.“ Viele denken, man könne einfach in ein Möbelgeschäft gehen und sich das nachkaufen, was einem im Showroom gefallen hat, hat sie beobachtet: „Die Einrichtung muss aber zum Menschen passen. Das kann ein langer Prozess sein.“ Wie bei der Zubereitung von Tee: Es gehe um Sorgfalt.

Tee und Hygge haben einen gemeinsamen Faktor: Es kommt auf die Details an.

Zu solch einem Abend gehört auch unbedingt der Genuss guter Tees - das finden alle Anwesenden. Und bei diesem Thema ist Thomas Langnickel-Stiegler in seinem Element: „Riech an diesen Blättern“, sagt er. Er schüttet ein Häufchen Teeblätter in eine Schale und reicht sie Kira. Vorsichtig hält sie sich den Tee unter ihre Nase und versucht, den Duft einzuordnen.

Thomas bereitet schon den ersten Aufguss vor: „Das ist feiner weißer Tee aus China, sagt der Tee-Experte, „er gehört zu den mildesten Sorten der Welt.“ Er ist Teil unseres Vorwerk Temial-Teams, und gibt unter anderem Seminare zum Thema Teekultur. Er ist absoluter Tee-Enthusiast: „Teetrinker sind wach, konzentriert und entspannt – ein inspirierender Zustand.“

Thomas fragt die Anwesenden zuerst nach ihren Tee-Gewohnheiten und Ritualen. „Meinen Earl-Grey-Tee brauche ich am Morgen“, beschreibt Kira ihre alltäglichen Rituale. „Für mich darf es auch mal ein schöner schwarzer Darjeeling sein”, schwärmt Cäcilia, „den trinke ich wie die Engländer mit Milch ...“. „Und ich konsumiere kannenweise Fencheltee“, kommentiert Lea. Matthias nickt lächelnd. „Ich bin durch sie zum Teetrinker geworden.“ Thomas freut sich über die Vielfalt unter den Teefreunden und erklärt: „Egal, ob weißer, grüner oder schwarzer Tee – die Blätter kommen zwar von der gleichen Pflanze, sind aber unterschiedlich empfindlich. Wassertemperatur, Ziehzeit und Menge der Blätter müssen je nach Sorte anders dosiert werden. Sonst kann es bitter werden.” Eine Gelinggarantie gebe es für diese anspruchsvolle Zubereitung nicht. Bisher.

Ein Maximum an Geschmack und Aroma

Er zeigt auf ein Gerät, das den Gästen schon die ganze Zeit ins Auge gefallen war. „Das hier ist das erste Gerät der Welt, das aus jeder Teesorte ein Maximum an Geschmack und Aroma herausholt – so wie es sich unsere Vorfahren schon seit Jahrtausenden idealtypisch vorgestellt haben und dieses Qualitätsniveau mit ihren damaligen Mitteln nie erreichen konnten. Bis jetzt.”

„Die Bedienung ist wunderbar einfach”, sagt er und scannt die Teepackung an der Seite des Teegeräts ein. Dadurch weiß der Temial, welche Sorte zuzubereiten ist – und nach welchen individuellen Parametern dies am besten gelingt. Sieben Minuten später gießt Thomas Weißtee in Schalen: „Es ist wie beim Wein: Zu jedem Anlass gibt es den richtigen Tee. Und für diesen leichten Lunch ist der feine Weiße aus China prädestiniert. Die blumige Note greift den Spargel auf.“
Der Tee dampft verlockend in den kleinen Schälchen. Thomas gibt das Kommando: „Und jetzt: Bitte schlürfen, damit die Geschmacksknospen eurer Zunge den Charakter des Tees besser auswerten.”

Alle genießen still den Tee – und die Gemütlichkeit in dieser zufällig zusammengewürfelten Gruppe. Auf dem Sofa fläzen, eine Tasse Tee in der Hand, auf dem Couchtisch steht Gebäck - der Inbegriff von „Hygge”. Thomas kredenzt dazu als zweite Kostprobe einen Schwarztee mit natürlich aromatisierten Schoten der Bourbon-Vanille und Kakaoschalen. Gemütlicher geht es nicht mehr. Und der Temial wird an diesem Abend noch oft im Einsatz sein.

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