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Menschen

Berufung Tee-Experte

Thomas Langnickel-Stiegler ist als erfahrener Tee-Experte Teil unseres Temial-Teams. Wir sprachen mit ihm über seine Leidenschaft und die spannende Entwicklung von Temial.

Veröffentlicht: 20.05.2019 von Julia

„Wenn du Tee verstehen willst, dann musst du ihn einfach trinken“, sagt ein chinesisches Sprichwort. Das hat Thomas Langnickel-Stiegler sein Leben lang getan, und ist dadurch zu einem Experten für das Thema Tee geworden. Sein Wissen hat er auch beim Temial eingebracht. Als ausgewiesener Tee-Kenner ist er fester Bestandteil unseres Teams. Seine Mission: „Ich möchte die Menschen für Tee begeisten"

Thomas, du bist Temials Tee-Spezialist. Wann begann dein Interesse für dieses Thema?

Ich war als Kind schon ein Fan von Tee. Ich erinnere mich daran, dass meine Mutter immer eine Kanne Ostfriesentee auf dem Tisch stehen hatte. Das hat mich damals schon geprägt. Später als Jugendlicher hat sich dieses Interesse noch weiter vertieft. Irgendwann wollte ich auch wissen, was ich da eigentlich trinke, und woher der Tee kommt.

So hast du dich im Laufe der Jahre dein umfassendes Tee-Know-how „erarbeitet”?

„Erarbeitet” ist genau die richtige Bezeichnung dafür. Über viele Jahre habe ich mich mit allen Themen rund um Tee und seine verschiedenen Sorten und Zubereitungen beschäftigt.
„Wenn du Tee verstehen willst, dann musst du ihn einfach trinken“, sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Das tat ich, und eignete mir gleichzeitig das nötige Hintergrundwissen darüber an.

Wann hast du gemerkt, dass das Thema Tee auch eine berufliche Zukunft für dich bieten könnte?

Ich habe selbst in einem Teeladen gearbeitet, und zwar schon sehr früh. Meine Aufgabe bestand hauptsächlich noch darin, Tee umzupacken. Dafür habe ich teilweise riesige Säcke voller Tee geschleppt. 2012 habe ich dann ein Tee-Unternehmen in Berlin mitgegründet. Dort habe ich auch erstmals Tee-Seminare veranstaltet, mit dem Ziel, den Menschen Lust auf das Thema Tee zu machen und ihnen zu zeigen, was echte Teequalität bedeuten kann.

Was hat dich dann genau in das Team von Temial geführt?

Eines Tages saßen unsere heutigen Geschäftsführer von Temial in einem meiner Seminare und waren sehr, sehr neugierig und wissensdurstig. Ich fragte mich, warum sich die Firma Vorwerk überhaupt für Tee interessiert. Als ich dann mehr über das Projekt erfahren habe, war ich sofort begeistert. Meine späteren Kollegen hatten einfach die richtigen Fragen gestellt: „Was sollte ein Gerät können, um einer jahrtausendealten Kultur gerecht zu werden?“
Ich habe das Projekt dann eine Zeit lang als externer Berater begleitet. Seit 2017 bin ich als Tee-Spezialist ein fester Teil des Temial-Teams.

Welchen Einfluss hattest du auf die Entwicklung der Temial-Teemaschine?

Da ich kein Ingenieur bin, war ich als Berater nicht in den vollständigen Entwicklungsprozess involviert. Die Ingenieure haben mich allerdings immer wieder in ihre Arbeit eingebunden. Die haben ganz genau auf Details im Aufgussprozess geachtet und viel ausprobiert. Und bei der Entwicklung des Teesortiments habe ich mein ganzes Fachwissen mit eingebracht.

Viele Vorwerk-Kunden im Netz wollten wissen, was denn das Besondere, das Innovative an der Teemaschine ist.

Vorwerk hat nicht einfach nur eine Teemaschine gebaut: Temial ist ein Gerät, das den Ansprüchen traditioneller Teezubereitung gerecht wird. Das Gerät übernimmt alles, was ich als Tee-Experte bei der Zubereitung von Hand machen würde in automatisierter Form – vom Aufwecken der Teeblätter, über die richtige Temperierung des Wassers bis zur Ziehzeit.
Wir möchten mit diesen Erfahrungen aus Jahrtausende alten Teekulturen nicht nur die Tee-Kenner begeistern, sondern den Genuss auch den Menschen zugänglich machen, die bisher noch nicht so viele Berührungspunkte mit dem Thema hatten.

 

Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen

Welche Aufgaben übernimmst du heute, nach der Entwicklung und dem Produktlaunch, im Temial-Team?

Ich bin auf jeden Fall nicht nur der Tee-Guru, von dem keiner weiß, was er macht, weil er die ganzen Zeit im stillen Kämmerchen sitzt und seinen Tee schlürft (lacht). Ich gehöre bei Temial zum Marketing-Team. Da schließt sich der Kreis, da ich gelernter PR-Berater bin.
Meine Hauptaufgabe heute ist die Schulung unserer Mitarbeiter, damit sie selbst die Menschen für den Teegenuss begeistern können. Wir alle bei Temial möchten unsere Leidenschaft für Tee auf eine lockere und sympathische Art mit den Leuten teilen - und das können wir nur glaubwürdig, wenn wir selbst viel über Tee wissen.

Macht denn erst das Wissen Lust auf Tee?

Ja, Wissen ist ein möglicher Schlüssel, um Lust auf Tee zu bekommen. Viele nähern sich dem Tee übers Anfassen, Probieren und Schmecken. Andere schaffen das über die Aneignung von Fachwissen.

Konntest du denn auch Ihre Temial-Kollegen begeistern?

Oh ja, für die hat das Thema Tee im Alltag einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Auf einmal bereite nicht mehr ich, sondern die Kollegin neben mir morgens den Tee zu und bietet mir eine Tasse davon an. Das ist auch das Spannende an meiner Arbeit: zu beobachten, wie unterschiedlich die Begeisterung für Tee geweckt werden kann.

Gibt es denn wirklich nichts, dass du an deinem Beruf als Tee-Spezialist nicht gefällt?

Eigentlich nicht. Sicher ist es manchmal anstrengend, zum Beispiel, wenn man immer und immer wieder die gleichen Fragen beantworten muss. An manchen Tagen bin auch ich nicht so auskunftsfreudig wie heute.

Wie kann Tee denn allgemein unseren Alltag bereichern?

Tee ist viel mehr als aromatisiertes Wasser. Tee ist Kommunikation. Tee sorgt für Begegnungen. Tee bedeutet auch Ruhe. Tee bereichert unseren Alltag einfach auf unendlich viele Art.

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